Häufig gestellte Fragen 

 

1. Wie kann ich zu einer Reduzierung der Wartezeit beitragen?

Nutzen Sie bitte auch die Anfangszeiten der Sprechstunden. Da ist der Andrang nicht so groß. Darüber hinaus: Wenn möglich, telefonisch einen Termin vereinbaren.

2. Kann mein Kind geimpft werden, obwohl es zur Zeit einen Schnupfen hat?

Ja, so genannte "Bagatellinfekte" stellen keine Gefahr für Ihr Kind dar. Nur bei fieberhaften, infektiösen oder länger anhaltenden Erkrankungen sollte die Impfung verschoben werden.

3. Kann mein Kind bei Fieber an die frische Luft?

Ja, nur bei sehr hohem Fieber (> 39°C) sollte möglichst Ruhe im häuslichen Bereich eingehalten werden.

4. Muß mein Kind bei fieberhaften Erkrankungen immer gleich mit einem Antibiotikum behandelt werden?

Nein, natürlich nicht. Häufig sind dies Virusinfekte, welche das Immunsystem Ihres Kindes auf natürlichem Wege abwehrt. Nur bestimmte bakterielle Infektionen bedürfen einer antibiotischen Therapie. Das wird Ihnen ggf. genau erklärt und begründet.

5. Welche Impfungen sind für Kinder bei Reisen in tropische und subtropische Länder zu empfehlen?

Diese Frage kann nur individuell je nach Reiseziel und -dauer, Art des Aufenthalts und Alter des Kindes beantwortet werden. Mindestens sollte der in Deutschland von der STIKO (Ständige Impfkommission) empfohlene Impfstatus komplett sein bzw. komplettiert werden.

Mit Vollendung des 2. Lebensjahres wäre das der komplette Impfschutz gegen

Tetanus
Diphtherie
Keuchhusten
Kinderlähmung (Poliomyelitis)
Hib - Erkrankung (Haemophilus influencae b)
Ansteckende Leberentzündung Typ B(Hepatitis B)
Masern
Mumps
Röteln
Windpocken
Pneumokokken - Erkrankungen
Meningitis (durch Meningokokken Typ C)

Auf jeden Fall lohnt sich eine individuelle ärztliche Beratung, ggf. auch in einer Impfstelle für Tropenmedizin. Siehe dazu auch die Links zu Reise-Impfungen.

 

6. Was kann ich bei akuten Durchfallerkrankungen meines Kindes zu Hause und auf Reisen tun?

Wichtig ist die Gewährleistung einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr (das Kind verliert ja sehr viel Flüssigkeit), am besten mit einer Elektrolyt-Glucose-Lösung, z.B. Oralpädon, oder aber Tee mit Traubenzucker und kleiner Prise Salz, bzw. Mineralwasser. Darüber hinaus Diät oder Nahrungskarenz (bei älteren Kindern).

Gegen Bauchkrämpfe helfen warme Leibwickel.

Kommt es zu blutigen Durchfällen, Fieber über 38°C, anhaltendem Erbrechen, Bewußtseinstrübung oder Trinkverweigerung muß unbedingt ein Arzt hinzu gezogen werden.